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Wie lasse ich Gemüse optimal wachsen mit Bio-Dünger

  • joergkock
  • 7. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

 

Welcher Bio Dünger für Gemüse?


Kompost, Mist, Gründüngung, Brennesseljauche und Hornspäne lassen Gemüse und Obst gedeihen. Die Natur kennt keinen Müll. Alles wird im natürlichen Kreislauf wiederverwertet. Biogärtner arbeiten nach diesem Vorbild und verwenden Schnittreste sowie Küchenabfälle als organischen Dünger.

 

Organische Dünger im Garten verwenden: Welche Sorten gibt es?

Mineralische Dünger lassen sich sehr gut durch organische wie etwa Hornspäne und Pflanzenjauchen ersetzen. Ein guter, fruchtbarer Gartenboden ist die beste Voraussetzung für üppig blühende Blumen und eine reiche Gemüse- und Obsternte. In den Fachmärkten steht eine große Anzahl verschiedener Dünger zur Auswahl, die den Pflanzen die wichtigsten Nährstoffe bereitstellen. Oft handelt es sich dabei um mineralische Dünger mit Nitrat. Diese Kunstdünger haben eine schlechte Öko-Bilanz: Die Herstellung eines Kilos verbraucht zwei Liter Öl. Zudem kann das Nitrat das Grundwasser verunreinigen und zur Überdüngung natürlicher Gewässer beitragen. Vor allem im Gemüsegarten sollte man ohnehin besser auf Kunstdünger verzichten. Denn der Geschmack des Gemüses leidet, durch das rasche Wachstum, es wird sehr weich und verderbe schneller. Experten empfehlen stattdessen auf organische Dünger zurückzugreifen. Düngen mit Mist, Hornspänen und Schafwolle.

 

Brennnesseljauche und andere Jauchen selbst herstellen

Organische Dünger auf Pflanzenbasis lassen sich auch sehr einfach selbst herstellen. Pflanzenjauchen enthalten viel Stickstoff und Kalium und sind nicht nur schonende Düngemittel, sondern machen die Pflanzen zugleich widerstandsfähig gegen Blattläuse, Spinnmilben und Raupen. Für die Herstellung braucht man etwa ein Kilo Pflanzenschnitt auf zehn Liter Wasser, die ca. zwei Wochen angesetzt werden. Brennnesseljauche eignet sich als Dünger vor allem für Pflanzen mit hohem Nährstoffbedarf und stickstoffarme Böden, z. B. für Paprika, Tomaten, Kartoffeln, Gurken, Kürbis. Den Dünger verwendest du je nach Zustand der Pflanzen alle ein bis zwei Wochen und verdünnst einen Teil Dünger mit mindestens zehn Teilen Wasser. Das bedeutet, dass beispielsweise auf einen Liter Brennnesseljauche zehn Liter Wasser kommen. Für junge Pflänzchen solltest du auf zehn Liter Wasser nur einen halben Liter Jauche verwenden. Zur Vorbeugung oder Bekämpfung von Schädlingen vermischt du die Jauche ebenfalls im Verhältnis eins zu zehn mit Wasser und füllst sie in eine Sprühflasche. Damit besprühst du die betroffenen Pflanzen so lange, bis die Schädlinge verschwunden sind. Tipp: Brennnesseljauche nur an bewölkten Tagen einsetzen, da es sonst bei starkem Sonnenlicht zu Verbrennung der Pflanze führen kann.

 

Düngen mit Kaffeesatz und Haushaltsabfällen

Fischabfälle etwa sind ein guter Tomatendünger. Die Fischreste circa zehn Zentimeter unter den jungen Tomatenpflanzen eingraben. Bis die Wurzeln dort ankommen, ist der Fisch verrottet. Kaffeesatz eignet sich besonders gut zum Düngen von Pflanzen, die einen sauren Gartenboden benötigen wie Gurken, Zucchini und Erdbeeren. Den Kaffeesatz immer gut abkühlen und trocknen lassen - wenn er feucht ist, schimmelt er leicht.

 
 
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